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25.03.2020

 

Die nächste Angst wird von unseren politischen und wirtschaftlichen Führern geschürt:

 

Die Angst vor dem wirtschaftlichen Zusammenbruch!

 

Das Argument ist, dass wir schnell zur Normalität zurück kehren müssen, weil sonst...

 

Ist das wirklich so? Für viele kleine Unternehmen wird es sicher  große Probleme geben. 

 

Für die globale Wirtschaft und Großunternehmen? 

 

Ist es nicht vielmehr an der Zeit alte Dogmen wie die Notwendigkeiten von ewigem Wirtschaftswachstum und Profit- Maximierung zu hinterfragen? 

 

Angst ist ein schlechter Berater! Lasst uns die Angst entwaffnen und dann verstehen, was es wirklich braucht! 

 

Ich verweise auf unsere Kurse zu einem anderen Umgang mit Angst und Krise auf der  Leadership Training Seite. 

 

 

 

18.03.2020

 

Corona? Warum jetzt?

Es scheint verrückt, aber vielleicht ist es gar nicht so verrückt nach allem, was passiert ist und wie wir in der heutigen Zeit leben?

Nehmen wir einmal an, dass Mutter Erde ein eigenes Bewusstsein und eine eigene übergreifende Intelligenz besitzt. Sie ist seit mehr als hundert Jahren langsam, aber kontinuierlich am Sterben!

Menschen wie Greta Thunberg und all die anderen jungen und intelligenten Menschen, die überzeugend für den Klimawandel demonstrierten, wurden von ihr gesandt. Mit Hilfe von renommierten Wissenschaftlern versuchten diese engagierten Leute uns aufzuzeigen, dass wir Mutter Natur und alle Lebewesen auf der Erde sehenden Auges zerstören. Was ist passiert im Endergebnis? Die Menschheit hat sehr erfolgreich Greta und die “Fridays for future” ignoriert. Stattdessen machen wir weiter wie bisher…

Mutter Erde liebt alle Lebewesen, die auf ihr beheimatet sind. Und sie möchte weder sterben, noch möchte sie, dass Lebewesen auf der Erde aussterben. Ein Grund, warum sie uns den Corona Virus (Covid-19) schickte, ist uns damit kräftig durchzuschütteln, damit wir aufwachen. Wenn wir dieser Logik folgen, benötigen wir nicht viel Fantasie, um uns vorzustellen was passiert, wenn wir diese Nachricht wieder ignorieren.

 

 

Status quo der Welt

Die Welt ist in der Außenwahrnehmung ein kranker Ort...

Wenn man tiefer eintaucht und die Augen öffnet, ist die Welt bereits sehr krank.

Auf der kollektiven Ebene:

Klimawandel und Zerstörung der Umwelt nehmen jeden Tag zu und der Fokus auf die finanziellen und materiellen Dinge behindern uns, diese Situation verändern zu wollen.

Wir sehen große Migrantenströme von Menschen, die zum größten Teil aus Entwicklungsländern flüchten und ihr Glück in vermeintlich weiter entwickelten Ländern suchen. Wir sind häufig nicht in der Lage das Leid dieser Menschen wirklich zu sehen oder zu fühlen, weil wir sie als Bedrohung wahrnehmen. Wir sehen nicht und wir fühlen nicht, dass dies erst der Anfang ist...

Kriege, in denen immer die Schwächsten leiden (Kinder) werden als “normal” angesehen, weil wir alle diese Situation als gegeben hinnehmen.

Die Art und Weise, wie wir in vielen Ländern ältere Menschen wegschließen und Krankheit und Tod aus unserem Leben ausschließen.

Die Kosten unseres Gesundheitssystems sind explodiert und immer mehr Menschen müssen auf eine angemessene Behandlung verzichten oder lange warten. Wir wissen, dass wir mit diesem System am Ende sind.

Einige Länder kehren ab davon, sich einer starken globalen Gemeinschaft zu widmen und betreiben Protektionismus (“America first”, die anfänglichen Auseinandersetzungen über Masken/ Heilmittel zur Behandlung des Corona-Virus in Europa).

Tiere werden für billige Massenproduktion unwürdig und unmenschlich behandelt. Nutzten wir unsere menschliche Fähigkeit, mit anderen zu fühlen (Empathie), würde nichts davon geschehen.

Allerdings, wie kann ich andere fühlen, wenn ich nicht mal mich selbst fühle?

Die Welt ist ein kranker Ort aus der Innenperspektive…

Wenn man tiefer eintaucht und die Augen öffnet, ist die Welt bereits sehr krank. Auf einer individuellen Ebene:

Die meistens Menschen sind völlig überfordert von ihren täglichen Aufgaben und Routinen. Zuviel Komplexität und zu wenig Zeit und Raum für Entspannung. Dieser Zustand ist Normalität geworden, aber ist es deshalb gut für uns? Burn-out scheint oft der einzige Ausweg.

Viele von uns fühlen sich innerlich leer, das Leben erscheint wenig sinnvoll, doch Ursache und Bedeutung davon sind nicht immer offensichtlich.

Keine Zeit, uns um andere zu sorgen oder zu kümmern. Wir müssen unsere Augen und unsere Herzen verschließen, um das Leiden um uns herum nicht zu sehen.

Unverhältnismäßiger Konsum ist ein Mechanismus, um die innere Leere nicht zu fühlen oder um sie zu kompensieren. Das führt zu kranken Körpern und zu kranker Psyche. Die Verantwortung dafür das zu heilen, haben wir schon lange an unser Gesundheitssystem abgegeben.

 

Mögliche Lösungsansätze

Die Angst, die durch das Corona Virus offensichtlicher wird, kann unser Schlüssel zu mehr persönlicher Freiheit und Glückseligkeit sein und zu einer besseren und nachhaltigeren Welt ...

 

 

 

Frühere globale Krisen, wie die Flüchtlingsströme, die Finanzkrise, die globale Erderwärmung und viele mehr auch in Abhängigkeit von der Welt, über die wir reden, haben unsere „Eimer“, unsere „Behälter“, unsere Nervensysteme mit Angst gefüllt. Dazu kommen persönliche „Disbalancen“, die weitere, noch freie Kapazitäten gebunden haben.

 

 

 

 

Das Corona Virus fügt nun eine weitere Ebene an Angst hinzu und unsere „Eimer“, unsere „Behälter“ laufen über: Unsere Nervensysteme – individuell und kollektiv- können die Angst nicht länger beinhalten.


Wo ist also der Stöpsel, den man ziehen muss, damit die Angst auf ein erträgliches Maß reduziert wird?

 

Mögliche Lösungsansätze- lasst uns den Stöpsel ziehen

Viele von uns haben schon lange vor der aktuellen Krise erkannt, dass das moderne Leben so nicht (ewig) weiter gehen kann. Da wir häufig aber nicht wussten, was wir ändern sollten, haben wir meistens unbewusst entschieden, uns nicht damit zu befassen und uns nicht beängstigen zu lassen. Nun hat uns aber das Leben einen wichtigen Schlüssel geschickt, damit wir alle unser Leben ändern - auf persönlicher und auf kollektiver Ebene. Paradoxerweise heißt der Schlüssel zu einer viel gesünderen und nachhaltigeren Zukunft: Corona Virus und die damit verbundene Angst.

Lasst uns in virtuellen Klassenräumen zusammen kommen, in denen wir lernen, die Angst als einen Verbündeten zu nutzen anstatt sie als „Fremden“ zu sehen, den wir unterdrücken müssen. Der erste Ansatz ist neu und führt früher oder später zu einem Sprung in ein höheres Bewusstsein. Die andere Möglichkeit bedeutet mehr vom alten und belässt die Welt und uns in einem ungesunden Status quo mit möglicherweise noch mehr Ignoranz, Hass und Angst. Je mehr von uns sich treffen, verbunden in guten Absichten, um so schneller werden wir die Angst hinter uns lassen und in etwas Neues gehen.

Ebenen höheren Bewusstseins zu erreichen ist ein (wichtiger) Teil des menschlichen Potenzials und es ist möglich für jeden Menschen. Es ist auch nicht länger ein Luxus, sondern eine Weiterentwicklung des eigenen Bewusstseins ist in der heutigen Zeit unumgänglich für Menschen mit Führungsverantwortung! Irgendwann erkennen wir unsere Rolle als Schöpfer unserer Realität in der Welt. Das funktioniert im Guten wie auch im Schlechten: Das Bewusstsein, das Universum, das Leben, Gott, egal, wie wir es benennen, es beurteilt nicht aber es hindert die Menschen auch nicht daran, falsche Entscheidungen zu treffen.


Uns der gewaltigen Angst, die im Moment durch unsere eigenen Systeme geht, bewusst zu werden, sie sich uns ganz in den jetzigen Moment zu holen („presencing“), wird nach und nach zu höheren Bewusstseinsebenen führen mit uns selbst, mit unseren Körpern, mit unseren Nächsten, mit der Natur, mit Mutter Erde und schlussendlich auch mit dem Universum. Das bringt mehr Freude, Frieden und Glückseligkeit, als irgend etwas, das man käuflich erwerben kann.

Lasst uns informierte und bewusste Entscheidungen treffen:

Wir können die Ängste nicht länger ignorieren oder unterdrücken. Wir haben - mehr oder weniger unbewusst - unsere Angst und andere Emotionen, die unsere Systeme (Körpersysteme und gesellschaftliche Organisationen) beeinflussen und beherrschen, schon viel zu lange ignoriert. Lasst uns sicher stellen, dass wir nicht nur versuchen, irgendwie durch die Virus Krise zu kommen und alles beim Alten zu lassen. Das ist keine Option für die menschliche Rasse oder Mutter Erde!

Vieles von dem, was du hier liest, macht für deinen Verstand möglicherweise keinen Sinn. Aber vielleicht gibt es einen anderen Platz in dir, der aus vollem Herzen zustimmt?

Lasst uns die Krise- und die damit einhergehende Angst- als Katalysator für den Übergang in eine bessere, nachhaltigere und entwickeltere Welt nutzen. Es ist vielleicht ein wenig beängstigend zu Beginn aber es wird schnell sogar zu nicht für möglich gehaltenen Wundern führen. Wie Einstein schon ausführte: Die aktuellen Probleme werden nicht auf der Bewusstseinsebene gelöst, auf der sie entstanden sind.

Die Angst als ein Schlüssel

Unserer Angst bewusst werden - wo kommt sie her?

Warum die Angst (nur) im Moment eine so wichtige Rolle spielt

Wir lernen über unser Nervensystem und warum wir Angst nicht fühlen wollen

Wir verstehen, dass wir alle mit dem kollektiven Nervensystem verbunden sind. Auch wenn wir selbst keine Angst vor dem Virus verspüren, so geht doch die kollektive Angst auch durch unser limbisches System- bewusst oder unbewusst.

Wir lernen die Angst wirklich zu fühlen, in uns zu beherbergen, die damit verbundene Energie durch uns durch fließen zu lassen. Auf diese Art und Weise wird die Angst transformiert bzw. integriert.

Als eine Folge davon werden wir besser vorbereitet sein, auf den Zustand der Welt in der heutigen Zeit zu schauen und wir treffen besser vorbereitete Entscheidungen, um unsere Zukunft zu gestalten - persönlich und auch kollektiv.

Es gibt keinen besseren Zeitpunkt als jetzt, um ein bewussteres Leben zu führen! Krisen können zu Leid führen, sie können uns auch in die Freiheit begleiten.